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Neuer Vereins- und Archivraum im Rathaus offiziell übergeben

Ein schönes Geburtstagsgeschenk für den 1. Vorsitzenden Hans-Peter Hexemer zu seinem 65. Geburtstag

Der Vorsitzende des Geschichtsverein Nierstein, Hans-Peter Hexemer, ist bekannt dafür, dass er gerne zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Das ist ihm einmal mehr am 28. Juli gelungen.

An diesem Tag durfte er sich über zahlreiche Glückwünsche zu seinem 65. Geburtstag freuen, gleichzeitig wählte er dieses Datum zur Einweihung des neuen Archivraums des Geschichtsverein Nierstein in dem ehemaligen ...

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Bericht

   
     

     
Der Geschichtsverein beim Festakt 1275 Jahre Nierstein und Rheinübergreifendes Fest

Eine Zeitreise in die Niersteiner Geschichte gestaltete dabei der Vereinsvorsitzende Hans-Peter Hexemer mit den Mitgliedern des Niersteiner AHA-Theaters. Der Rückblick war ein besonderer Punkt im Rahmen der Veranstaltung, er erzählte die Stadtgeschichte nicht neu, aber auf andere Weise. Text und szenische Darstellung waren unterhaltsam und nachdenklich zugleich, ließen die Zuschauer Schmunzeln und Lachen, riefen aber auch Betroffenheit hervor. Vor Beginn begrüßte Hans-Peter Hexemer und Thomas Günther die Ministerpräsidentin Malu Dreyer und überreichten mit Susanne Bräckelmann das neue Niersteiner Geschichtsbuch, das die MP freudestrahlend in die Kamera hielt. Auch die Landtagsabgeordnete Anklam-Trapp freute sich mit. Mit einem Sekt stießen die Vorstandsmitglieder auf das Jubiläum an.

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Foto: Michael Bahr

Beim Rheinübergreifenden Fest verkaufte der Verein sein Buch im Weingut Guntrum, auf der anderen Rheinseite boten es die Freunde von der Gesellschaft Heimat und Geschichte Trebur an.

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Neues Niersteiner Geschichtsbuch präsentiert
Historie entlang von Erinnerungsorten erleben

Ein zeitgemäßes, konsequent durchgehaltenes Konzept mache das neue Buch „75 Niersteiner Orte, die Geschichte(n)“ erzählen, zu einem ansprechenden und überzeugenden Werk. „Es macht Lust, sich mit Niersteins Geschichte zu befassen“, sagte Dr. Kai-Michael Sprenger bei der Vorstellung im Katholischen Pfarrheim. Historie entlang von Erinnerungsorten zu schreiben, sei auf europäischer und nationaler Ebene schon umgesetzt worden. Auch der neue Band über die Niersteiner Geschichte sei von den Machern des Geschichtsvereins auf dieser Basis realisiert worden. Herausgekommen sei ein wirklich gelungener Band, der inhaltlich wie vom Format her überzeuge, handlich, kompakt und griffig sei, den man gern zur Hand nehme, lobte er das Werk. Erinnerungsorte, die im Buch vorkommen, seien dabei sowohl Gebäude, Plätze und Landschaft, wie einzelne Menschen oder Personengruppen, es seien ebenso Ideen und Entwicklungen, die sich miteinander verbinden, erläuterte Sprenger, der beim Institut für geschichtliche Landeskunde und im Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz als Referent für Landesgeschichte tätig ist.

Auch Stadtbürgermeister Thomas Günther, der vom Herausgeber und 1. Vorsitzenden des Geschichtsvereins Hans-Peter Hexemer das erste Exemplar erhielt, lobte das Wirken des Geschichtsvereins, der ein Glücksfall für Nierstein sei. Er dankte allen Mitglieder, aber auch besonders den Machern für ihren großartigen Einsatz, auf den die Stadt stolz sei.

Zuvor hatte Vorsitzender Hexemer die mehr als 100 Gäste begrüßt und die Entstehung Revue passieren lassen. Von der ersten Ideenskizze vor etwas mehr als einem Jahr bis zum Druck sei ein anstrengender Weg gewesen. Er dankte besonders herzlich der Redakteurin Susanne Bräckelmann und der Gestalterin Petra Louis.

   

GVN

Stadtbürgermeister Thomas Günther und der Herausgeber
des neuen Geschichtsbuches und 1. Vorsitzender des Geschichtsverein Nierstein Hans-Peter Hexemer
28.04.2017

Foto: Geschichtsverein Nierstein

Ebenso den mehr als 30 Autoren und Fotografen, die alle ehrenamtlich mitgearbeitet hätten sowie den Sponsoren, deren Unterstützung es dem Verein ermöglicht habe, das Wagnis einzugehen.

Das Buch mache deutlich, dass die Stadtgeschichte vielfältig sei, viele helle und manche dunklen Zeiten berge, man aber insgesamt stolz zurückschauen könne. Zur Umsetzung der Ziele des Vereins, Geschichte zu erforschen, dazustellen, Geschichte erfahrbar, nahbar und begreifbar zu machen, sei das neue Niersteiner Geschichtsbuch ein besonders wichtiger Beitrag. Mit Blumen und Wein dankte der Zweite Vorsitzende Uwe Stapf den Machern des Buches sowie den Vereinsmitgliedern Elfriede Hexemer und Heiner Bräckelmann, die die Sponsoren geworben hatten.

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Geschichtsverein Nierstein präsentiert
das neue Niersteiner Geschichtsbuch

1275 Jahre urkundliche Ersterwähnung Niersteins – zum Jubiläumsjahr präsentiert der Geschichtsverein das druckfrische neue Niersteiner Geschichtsbuch „75 Niersteiner Orte, die Geschichte(n) erzählen“ am Freitag, 28. April 2017, um 18 Uhr, im neuen Katholischen Pfarrheim an der Kilianskirche.
In diesem Buch wird die Geschichte Niersteins und seines Stadtteils Schwabsburg auf eine besondere Art und Weise erzählt, denn es ist ebenso ein historisches Lesebuch wie ein reich bebilderter Stadtführer: Im Mittelpunkt stehen 75 Niersteiner Orte, die Geschichte(n) erzählen. Über 30 Autoren und Fotografen präsentieren die 75 ausgewählten Sehenswürdigkeiten in Wort und Bild. Mal mit dem Fokus auf einzelne historische Aspekte, mal mit dem Blick auf größere Zusammenhänge, berichten sie von Landschaften und Gebäuden, von Entwicklungen und Persönlichkeiten, die hier ihre Spuren hinterlassen haben.
Auf diese Weise können sich Nierstoaner, Niersteiner und alle Freunde unserer Stadt auf eine Entdeckungsreise begeben: Ob bei einem Spaziergang durch Nierstein und Schwabsburg oder beim Schmökern daheim, dieses Buch will die facettenreiche Historie unserer Stadt unterhaltsam und anschaulich nahebringen und dazu einladen, die Stadt und ihre Geschichte(n) immer wieder neu zu entdecken.
Das Programm der Buchvorstellung: Begrüßung und Ansprache durch Hans-Peter Hexemer, 1. Vorsitzender des Geschichtsvereins und Herausgeber des Buches. Einführung in das Buch durch Dr. Kai-Michael Sprenger, Geschäftsführer des Instituts für geschichtliche Landeskunde und Referent für Landesgeschichte im Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz. Im Anschluss Übergabe des ersten Exemplars an den Bürgermeister der Stadt Thomas Günther sowie an die Autoren und Sponsoren. Nach dem Schlusswort durch 2. Vorsitzenden Hans-Uwe Stapf lädt der Geschichtsverein ein zur Begegnung bei Wein und Imbiss.

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Nach dem offiziellen Programm startet der Verkauf des Buches. Bereits erworbene Gutscheine können an diesem Abend direkt eingelöst werden.
Ab 29. April kann das Buch dann erworben werden bei:
Axel Schwarz, Schatzmeister des Geschichtsvereins (Oberdorfstraße 6, Nierstein, Telefon 06133/507515) sowie u. a. bei folgenden Verkaufsstellen:

  • Rathaus Nierstein
  • Bücher-Kaufhaus Trapp
  • MWR Schuhe
  • Computer Lang
  • Schreib- & Spielwaren Mathäs, Oppenheim
  • REWE Markt Thilo Zorbach
  • Weinstube Reichert
  • Café Ernie und Illy
  • Postagentur Nierstein
  • Weingut Klein, Nierstein
  • Der Buchladen, Oppenheim
  • Wein- und Parkhotel Nierstein
  • Journal Lokal Schenk

Außerdem kann das Buch bestellt werden: hier über die Homepage oder per Telefon 06133/507515.

     

     
Ein Leben auf dem Rhein
Lesung: Biografie von Niersteinerin Gertrud Winter lässt das vorige Jahrhundert wiederauferstehen
Von Wolfgang Höpp

1275 Jahre Nierstein, 20 Jahre Geschichtsverein: Zwei gute Gründe für den Geschichtsverein, mit einer Veranstaltungsreihe einige besondere Aspekte der Niersteiner Stadtgeschichte aufzuzeigen. Die Reise durch das Jubiläumsjahr beginnt mit einem Gespräch mit Gertrud Winter und einer Lesung aus ihrer 2016 erschienenen Biografie „Lebet wohl, ihr engen, staub’gen Gassen – aus dem Leben einer Rheinschiffer-Familie“, dargeboten von ihrer Tochter Julia Arbeiter.
Der Erste Vorsitzende des Geschichtsvereins, Hans-Peter Hexemer, kann rund 80 Zuhörer im Niersteiner Weingut Louis Guntrum willkommen heißen, die in knapp zwei Stunden das abwechslungsreiche und spannende Leben einer Schifferfamilie zwischen Krieg und Frieden, Armut und Wirtschaftswunder erleben dürfen. Der Vater von Gertrud Winter, Philipp Vowinkel, wurde 1904 ...

Bericht

   

Geschichtsverein Nierstein

Hans-Peter Hexemer, Gertrud Winter und Julia Arbeiter (v.l.)

     

     
Schon 1933: Autoren wurden vertrieben, ihre Werke verbrannt
Ausstellung im Niersteiner Rathaus widmet sich verfolgten rheinhessischen Schriftstellern
Von Wolfgang Höpp

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Im Andenken daran führte 1996 der frühere Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar als Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus ein. Wie der Erste Vorsitzende des Geschichtsvereins Nierstein, Hans-Peter Hexemer hervorhob, würdigt der Verein diesen bedeutsamen Tag mit der Ausstellung „Verfolgte rheinhessische Schriftsteller im Exil“. Die noch bis zum 24. Februar an Wochentagen während der Öffnungszeiten des Rathauses ausgestellten Originalausgaben und Fotografien stammen von der Landeszentrale für politische Bildung.
Als weitere Exponate sind zwei originelle, aus Ton gebrannte Porträtbüsten von Carl Zuckmayer und Anna Seghers zu bestaunen, die ...

Bericht

   

Geschichtsverein Nierstein

Hans Berkessel, Hans-Peter Hexemer, Uwe Stapf und Schona Mihalys (v.l.).
Foto: Geschichtsverein Nierstein

     

     
     

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